Das Zahnen ist keine Krankheit

Baby bekommt Zähne

Babys haben unterschiedlich stark mit den Symptomen des Zahnens zu kämpfen, jedoch gehört dies zur normalen Entwicklung eines Kindes dazu und ist nicht als Krankheit zu verstehen. Eltern müssen nicht tatenlos zusehen, sondern können ihren Kindern helfen diese Symptome zu lindern.

Das Zahnen ist nicht der Grund für fieberhafte Infekte

Auch wenn gesundheitliche Probleme, wie Fieber, Erbrechen, Durchfall oder Appetitlosigkeit häufig zeitgleich mit dem Erscheinen der ersten Zähne auftreten, besteht jedoch kein wissenschaftlicher Zusammenhang. Viel mehr sind Infekte darin begründet, dass Babys in dieser Zeit bereits abgestillt sind und nicht mehr über die Antikörper in der Muttermilch geschützt werden. Ab dann gilt es, die eigenen Abwehrkräfte aufzubauen. Das Zahnen ist eine gewöhnliche Entwicklungsstufe, die jeder Mensch durchläuft und verursacht keine Krankheiten.

Echte Symptome des Zahnens

Das Zahnen verläuft bei jedem Baby unterschiedlich, bei einigen geschieht dieser Prozess fast unbemerkt, bei anderen scheint diese Periode nicht enden zu wollen. Die gleiche Studie aus Cleveland, die nachweisen konnte, dass die zuvor genannten Erkrankungen nicht mit dem Zahnen im Zusammenhang stehen, hat auch eindeutige Symptome des Zahnes bestimmen können.

  • starker Speichelfluss
  • geröteter und geschwollener Zahndamm
  • Beißen
  • Reiben der Ohren
  • Reiben des Zahnfleisches
  • Empfindlichkeit
  • häufiges Aufwachen
  • vermehrtes Saugen und Nuckeln
  • Hautausschläge im Gesicht
  • Appetitlosigkeit
  • leicht erhöhte Temperatur

Diese Symptome können sehr unangenehm sein und Eltern sollten sie beobachten. Gerade bei Fieber, das länger als einen Tag andauert, kann auch etwas anderes die Ursache sein. In den anderen Fällen können Eltern etwas tun, um ihren Kindern das Zahnen zu erleichtern.

Wie Eltern beim Zahnen helfen können

Es gibt verschiedene Maßnahmen, wie Eltern ihrem Baby das Zahnen erleichtert können. Dabei kommt es darauf an, verschiedene Dinge auszuprobieren, um zu sehen, was am wirksamsten ist.  Um den Druck im Babygebiss zu lindern, sind gekühlte Gegenstände besonders wirksam. Beispielsweise ein Stück Fenchel oder ein Beißring aus dem Kühlschrank. Auch kühlende und beruhigende Zahngels mit Kamille zeigen häufig ihre Wirkung. Alternativ ist auch eine Massage mit einem kalten Waschlappen möglich.

Denken Sie auch daran, schon ab dem ersten Zahn, die Mundhygiene zu beginnen und regelmäßig mit Ihrem Kind zum Zahnarzt zu gehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer 360°milchzahn Praxis in Düsseldorf.

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