Zähneputzen: Wenn die Kinder lügen

Mädchen schummelt beim Zähneputzen

Tägliche Zahnpflege ist schon ab dem ersten Milchzahn wichtig. Jedoch ist die für Kinder zunächst unsinnige Prozedur im Badezimmer eher eine langweilige und teilweise unangenehme Angelegenheit. Darum kommt es nicht selten vor, dass Kinder, die ihre Zähne bereits selbstständig ohne Aufsicht putzen können, beim Thema Zähneputzen lügen.

Fast die Hälfte schwindelt

In Großbritannien hat eine Untersuchung gezeigt, dass 48 Prozent der Kinder, die unbeaufsichtigt Zähneputzen sollen, lügen. Sie geben nur vor die nötige Mundhygiene durchgeführt zu haben. Ein Teil davon schreckt sogar nicht vor dem Vortäuschen zurück und macht beispielsweise die Zahnbürste nass, damit es so aussieht, als hätten sie diese benutzt.

Was die Studie allerdings auch gezeigt hat, ist dass nur ein Drittel der Eltern ihre Kinder zweimal täglichen beim Zähneputzen beaufsichtigt ,oder kontrolliert. Eine Pflicht die Eltern nicht vernachlässigen sollten, sofern Sie sich gesunde Zähne für Ihre Kinder wünschen.

Selbstständige und gründliche Mundhygiene ist wichtig

Karies an Milchzähnen ist in den Industrieländern eine besonders häufige Infektionskrankheit und das, obwohl die Maßnahmen für den erhalt gesunder Zähne eigentlich bekannt sein müssten. Die Zahnpflege ab dem ersten Milchzahn ist besonders wichtig, hier wird die Unterstützung der Eltern in vollem Umfang benötigt. Die frühe Gewöhnung an ein Zahnputzritual erleichtert es Kindern später die Mundhygiene selbstständig, mit der nötigen Gründlichkeit durchzuführen, die Wichtigkeit dessen zu erkennen und auf Schwindeleien zu verzichten. Der Markt für Mundhygiene unterstützt Eltern heute mehr den je mit spielerischen Apps, kindgerechten Zahnpasten und Zahnbürsten, die das tägliche Zähneputzen zum Spiel werden lassen.

Zähneputzen muss für Kinder keine Qual sein. Wenn Eltern zudem mit gutem Beispiel vorangehen, fällt es den Kindern deutliche einfacher diesem zu folgen.

 

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